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Love on paper

#Making Of

Making Of – Love on Paper

11. Februar 2017
love of paper
LOVE ON PAPER
Love on Paper Katrin Bongard New Adult

Love on Paper

Es ist nicht bei vielen BĂŒchern so, aber manchmal ist auch ein Buch in der Reihe der Projekte genau das: Ein Neuanfang. (Mittlerweile hat Love on Paper ein neues Cover – siehe links). Da ich schon auf dem Red Bug Culture Blog schon viel ĂŒber die Entstehung von Love on Paper gesagt habe, habe ich mir ĂŒberlegt, hier mehr auf die Stimmung und die Charaktere einzugehen.

What’s all about

Wie der Titel hoffentlich schon verrĂ€t – Es geht um BĂŒcher, das Lesen, das Schreiben. Die Liebe zu Geschichten, Texten, Autoren. Diesmal wollte ich unbedingt nĂ€her an die Entstehung eines Buches heran. Sowohl die kreative Seite – also die Autoren, als auch die ganz pragmatische Seite – der Verlag. Ganz klar war daher fĂŒr mich, dass alle Charaktere in meinem Buch auf die ein oder andere Weise mit BĂŒchern oder dem Schreiben zu tun haben mĂŒssen oder eben damit in Kontakt kommen.

Hauptcharaktere

Logisch, dass meine Heldin eine Leserin ist. Und zwar eine von der verrĂŒckten Art, wie ich sie selber war (und immer mal wieder bin). FĂŒr Maya ist Lesen wie Nahrung. Sie braucht sie fĂŒr ihr Herz ihren Kopf. Um zu denken, um zu fĂŒhlen. Ohne ein Buch ist sie nicht komplett. Was wohl auch daran liegt, dass sie aus einer Familie kommt, in der Literatur und Kultur eine große Rolle spielen.

 

 

 

 

Als sie auf Simon trifft, hat sie jemanden gefunden, mit dem sie sich ĂŒber all das austauschen kann, was sie in der Literatur beschĂ€ftigt. Jemand, fĂŒr den BĂŒcher auch mehr sind als Lesefutter, jemand der sie zum Leben braucht. Obwohl er aus einem vollkommen anderen Umfeld kommt. Simon ist eine Art von Held, die ich einfach immer gerne in meinem BĂŒchern habe. Jemand der still ist, und sich mehr in seinen Handlungen ausdrĂŒckt. Ein wenig wild, aber auch nachdenklich. Und ja – er kocht ;)

Nebencharaktere

Ich mag Nebencharaktere. Helden sind in einer Geschichte beschrĂ€nkt in ihren Möglichkeiten. Sie sind manchmal einfach zu konzentriert fĂŒr den Fun, den eine Geschichte (auch) braucht. Also tobe ich mich damit sehr gerne bei meinen Nebencharakteren aus.

Ruby hat sich sehr schnell von einer braven Freundin in genau das Gegenteil verwandelt. Sie ist wild und unkonventionell, tĂ€towiert, gepierct, hat aber auch diese nerdy Seite, ist ein Technikfreak und sehr, sehr warmherzig. Sie nimmt sich – auch im Buch – einfach den Raum. Die beste Nebenrolle, die man sich wĂŒnschen kann.

Konrad ist Mayas Studienkumpel. Er ist exzentrisch, hat einen ganz besonderesn Kleiderstil und ist nicht schwul, um das auch gleich zu sagen. Ich wollte jemanden mit in der Gruppe haben, der noch mal einen anderen Zugang zur Literatur hat. Vielleicht klassischer.
Jemand, der noch den vollen Idealismus hat, was das Schreiben und Verlegen von BĂŒchern angeht. Der fast ein wenig in der Vergangenheit lebt, was man besonders an seinem Style merkt.

Eine nicht ganz unwichtige Rolle spielen die Autoren, die meine Helden lieben und denen ich auch Raum im Buch gegeben haben: Francis Scott Fitzgerald und Ernest Heminway, die ich auf sehr unterschiedliche Weise großartig finde und die sich in meiner Schreibzeit zu netten Kumpels und Begleitern entwickelt haben.

Setting

Das Buch spielt hautpsĂ€chlich an drei Orten: Zum einen in einem Verlag. Wer sich in Berlin auskennt, wird den (großen) Publikumsverlag (er)kennen, den ich als vage Vorlage benutzt habe. Ich war schon in vielen Verlagen, trotzdem habe ich hier meiner Fantasie einfach mal Raum gegeben, also keine Ahnung, ob es in diesem Verlag innen wirklich so aussieht, ob sie eine Kantine im Haus haben …

Location

Der andere Ort ist ein großes Gartenlokal, eine typischen Studentenkneipe, die es ĂŒbrigens auch wirklich gibt. Hier habe ich bis hin zur Speisekarte fast alles so beschrieben, wie man es dort auch vorfinden wird. Irgendwie mag ich das, dass ich meine Spielorte immer besuchen kann ;)

Der dritte Ort ist ein Friedhof. Genauer gesagt, der Friedhof in Stahnsdorf (zwischen Berlin und Potsdam). Es ist ein absolut faszinierender Ort (okay, ich stehe auf Friedhöfe) mit vielen verwilderten GrÀbern, und ich hoffe, ich bin ihm gerecht geworden.

 

 

 

 

 

 

 

Das Interview mit mir auf dem Red Bug Culture Blog zu Love on Paper kannst du gut man gut als ErgÀnzung lesen.

(Bildquellen: Charaktere und Autorenbilder ĂŒber meine Pinterestboards. Lokal und Friedhof selbst.)