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#Making Of

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Making Of – Kissing

13. Dezember 2013
Making Of – Kissing

King wird es mir verzeihen, aber ich muss hier mal etwas in eigener (Schreib -) sache einfĂŒgen. Ich will nichts vorwegnehmen, aber auch King wird dieses Thema in On Writing noch beschĂ€ftigen. Dinge, die sich verĂ€ndern, die sich durch das Schreiben verĂ€ndern, auch das Schreiben, das sich durch das Leben verĂ€ndert. Wie mein Plan, Kissing zu schreiben

Ein verrĂŒcktes Jahr

Das vergangene Jahr, dieses Jahr, war verrĂŒckt. Es gibt solche Jahre, auf einmal hat alles das doppelte Tempo und Dinge, auf die man Jahre hingearbeitet hat, erfĂŒllen sich scheinbar mĂŒhelos. Über dieses Jahr kann ich mich absolut nicht  beschweren. Es war grandios. Und doch … sind Termine verschoben worden und ausgefallen, auf die ich mich gefreut habe. Zum Beispiel Stephan King in Hamburg zu treffen. Das wĂ€re doch schön gewesen, jetzt, wo ich mich so intensiv mit ihm beschĂ€ftige. Doch dann war genau an diesem Termin einer der Workshops des Kreativradars. Immerhin, einen Preis gewonnen, also he!

AutorensolidaritÀt

Denn es gibt eben diese Dinge, die einem um die Ohren fliegen, gerade weil alles so wunderbar lĂ€uft. Abbi Glines hat auf die fĂŒr sie typische rotzig/trotzige Art darĂŒber gebloggt, wie das so ist, wenn man zum Beispiel auf einmal *ops*, erfolgreich ist. Jahrelang befand man sich auf der “ich gebe anderen Sternchen”- Seite gesehen und auf einmal bekommt man selber welche. Und nicht nur 4 oder 5, sondern auch mal 2 oder 3, oder 1 und dazu noch einen fiesen Facebook-Kommentar.

Und wie schnell man uncool wird, da Autoren eben auch nur Menschen sind. Verletzlich. Sie ruft daher zur SolidaritĂ€t unter Autoren auf. JA! Nun bin ich speziell und eher keine Autorin, die sich mit anderen Autoren in den Armen liegt, auch und selbst wenn ich sie schĂ€tze. Nicht so die Lösung fĂŒr mich. Ich gehe allerdings auch nicht zu Prosecco-FrĂŒhstĂŒcken mit Freundinnen und habe immer eher mit meinen Kindern in der Buddelkiste gesessen, statt mit den anderen MĂŒttern ĂŒber Kietz/Kotz/Kaka/Kindergarten zu reden. Und in der Buddelkiste war ich dann auch etwas abwesend, da ich gerade ĂŒber ein Kunstprojekt oder einen Text nachgedacht habe. Was meine Kinder zum GlĂŒck nie gestört hat, solange ich den Sandkuchen und die Graspizza brav aufgegessen habe.

SchreibplÀne

Sonderlich zu sein, stört ĂŒberhaupt nicht, wenn man nicht beachtet wird. Gut, ihr werdet sagen, so sonderlich ist sie doch gar nicht, hat weder seltsame Fotos auf Twitter gestellt, noch bissige Kommentare auf Facebook abgegeben. Oder selten. Stimmt. Ich arbeite tĂ€glich daran, dies alles NICHT zu tun. Ach ja, und dann arbeite ich noch an Kissing. Doch das Leben durchkreuzt mir gerade mĂ€chtig meine SchreibplĂ€ne. WĂ€hrend “Playing” mir schon seit Monaten vor Augen steht und sich dreist in den Vordergrund schiebt, behauptet Kissing, dass es jetzt nun mal dran ist und seine Zeit braucht.

Ja, diese Buchstoffe sind manchmal wie eifersĂŒchtige Kinder. Daher musste ich den Veröffentlichungstermin nun erneut verschieben. In den Januar. Das Moodboard von Kissing wĂ€chst zumindest tĂ€glich. Stimmt. DARUM ging es ja eigentlich.

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